Donnerstag, 19. Februar 2015

Siebenunddreißig Wochen mit dir

Diese Woche ist viel passiert, kleine Kröte. Du hast dich zum ersten Mal selbst aufgezogen und versuchst seither oft zu stehen und auch (mit Hilfe) zu gehen. Das klappt natürlich nicht immer wunderbar, was dich wütend werden lässt. Geduld scheint offensichtlich - wie bei der Mama- nicht deine Größte Stärke zu sein. Papa hat dir schon einen Lauflernwagen gekauft, damit du durchs Haus flitzen kannst.
Du steckst mitten in einem Wachstumsschub und dein zweiter unterer Zahn steht vor dem Durchbruch - eine ungute Mischung. Du bist aufgrund des Schubs launisch und hast Zahnschmerzen. Unsere Nächte sind im Moment sehr durchbrochen bzw. kurz. Du wachst oft auf, weil du unruhig schläfst und weinst viel. Das bricht Mama und Papa das Herz. Leider musst du da aber durch, mein Schatz und es werden bessere Zeiten kommen, das verspreche ich dir!


Siebenunddreißig Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Krabbeln, sich hochziehen, versuchen zu stehen und zu laufen, den Katzen hinterherjagen
Das mag ich gar nicht: Schläfchen machen am Tag, selbst im Kinderwagen möchte ich nicht mehr schlafen
Das ist neu: ich stecke im nächsten Wachstumsschub, der zweite Zahn steht davor durchzubrechen, ich habe mich das erste Mal selbstständig hochgezogen und möchte jetzt stehen und laufen

Siebenunddreißig Wochen Eltern sein:
Neue Erkenntnisse: ein zahnendes Schubbaby macht keinen Spass
Schreckmoment: keiner
Dafür fehlt die Zeit: eigentlich für nichts, aber trotzdem bleiben ein paar Punkte der To Do Liste unerledigt
Streit über: kein Streit
Der glücklichste Moment: zu sehen, wie das Kind mit Hilfe seine ersten wackeligen Schritte macht
Nächte/Schlaf: sehr schlecht, Eva wacht nachts mehrmal weinend auf und ist schwer zu beruhigen, sie trinkt mindestens drei Fläschchen und um 5 Uhr ist Tagwache
Darauf freuen wir uns: auf unser Mama-Baby-Date mit Sabrina und Max am Donnerstag und den Besuch der Steireroma am Freitag (und Mama freut sich auf einen lang überfälligen Friseurbesuch)
Das macht Mama und Papa glücklich: ein wenig mehr Schlaf wäre wirklich super

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