Donnerstag, 12. Februar 2015

Sechsunddreißig Wochen mit dir

Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man glücklich ist sagt man. Seit du geboren wurdest, fliegt die Zeit nur so dahin und du kannst jede Woche etwas Neues und wir erleben vieles mit dir nochmal neu und ganz anders kleine Kröte. Diese Woche hast du selbstständig gelernt dich hinzusetzen und tust dies nun bei jeder Gelegenheit. Zwar fällst du manchmal noch um, aber hey, auch sitzen will gelernt sein. Du bist nach wie vor recht flott durchs Haus unterwegs, immer dort, wo du eigentlich nicht sein solltest wie zum Beispiel beim Katzenfressplatz. Dort hast du schon die eine oder andere Überschwemmung verursacht oder einfach nur eine Riesensauerei gemacht, weil du dich in den Nassfutternapf reingelegt hast. Daher haben wir einen neuen Spitznamen für dich: Schädling.
Leider hast du von der Heizung im Auto wieder einen Schnupfen bekommen, das ist aber nicht schlimm, denn du bist nach wie vor fröhlich und gut gelaunt. Und da diese Woche kein Mama-Baby-Date ansteht, kannst du auch niemanden anstecken.
Diese Woche ist dein erster Zahn im Unterkiefer durchgebrochen, Mama war ganz aufgeregt, genau wie der Rest der Familie. Das Zahnen geht ohne nennenswerte Beschwerden einher, einzig die Sabberei ist ein wenig mehr geworden. Aber wozu gibt es Spuckwinderln?


Sechsunddreißig Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: robben, alles erkunden, den Staubsauger verfolgen und generell Mama und Papa bei der Hausarbeit helfen
Das mag ich gar nicht: Nickerchen machen, obwohl ich schon sehr müde bin
Das ist neu: Eva kann nun sitzen und streckt ihren Po gerne in die Luft, der erste Zahn ist durchgebrochen

Sechsunddreißig Wochen Eltern sein:
Neue Erkenntnisse: ein sitzendes Baby zu baden ist lustiger
Schreckmoment: keiner
Dafür fehlt die Zeit: eigentlich für nichts, obwohl ich nach wie vor nie alles schaffe, was ich mir vornehme
Streit über: kein Streit
Der glücklichste Moment: zu sehen wie gut sich Kröte und ihr Jägeropa verstehen
Nächte/Schlaf: einmal nachts Raubtierfütterung
Darauf freuen wir uns: Mama freut sich auf einen babyfreien Abend mit ihrer Freundin Sabrina und Papa freut sich darauf, dass Mama diesen Abend ausser Haus ist
Das macht Mama und Papa glücklich: gutes Essen, etwas Zeit für uns

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