Freitag, 27. Februar 2015

Achtunddreißig Wochen mit dir

Achtunddreißig Wochen bist du nun alt. Deine Zähne wachsen weiterhin unaufhörlich und bereiten uns allen schlaflose Nächte. Zwar versuchen wir nach wie vor alles, um dir das Zahnen zu erleichtern, aber gerade nachts ist es am Schlimmsten. Hoffentlich bricht der zweite untere Schneidezahn bald durch, man kann ihn schon deutlich sehen und auch fühlen.
Diese Woche waren wir wieder beim Kinderarzt. Du bist wie immer gewogen und vermessen worden, alles wunderbar. Außerdem gab es wieder eine Spritze, die du gut weggesteckt hast. Du bist bei allen Arztbesuchen sehr unkompliziert und unterhältst gerne das gesamte Wartezimmer, wenn wir etwas länger warten müssen.


Achtunddreißig Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Krabbeln, sich hochziehen, Dinge untersuchen und sich in den Mund stecken, auf allen möglichen Sachen herumkauen, den Staubsauger verfolgen
Das mag ich gar nicht: Schläfchen machen am Tag, ich könnte ja etwas versäumen
Das ist neu: der zweite Zahn ist da, das selbstständige Sitzen klappt jetzt schon ganz gut, Bücher lesen finde ich nur mehr begrenzt spannend

Siebenunddreißig Wochen Eltern sein:
Neue Erkenntnisse: Kaffee und Red Bull sind unsere besten Freunde in der Not
Schreckmoment: keiner
Dafür fehlt die Zeit: für nichts, außer fürs Fensterputzen vielleicht
Streit über: kein Streit
Der glücklichste Moment: jeden Morgen (auch wenn es sehr früh ist) wenn wir gemeinsam am Frühstückstisch sitzen und Eva dabei beobachten, sie sie ihr Brot mampft
Nächte/Schlaf:nach wie vor schlecht , Eva wacht nachts mehrmal weinend auf und ist schwer zu beruhigen, sie trinkt mindestens drei Fläschchen und um 5 Uhr ist Tagwache
Darauf freuen wir uns: auf unser Mama-Baby-Date mit Sabrina und Max am Donnerstag
Das macht Mama und Papa glücklich: ein wenig mehr Schlaf wäre wirklich super

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