Mittwoch, 23. April 2014

Die Schattenseite der Schwangerschaft - mein Schwangerschaftsdiabetes

Nach meiner überschäumenden Freude über meine Schwangerschaft, erhielt ich im zweiten Drittel nach dem ordnungsgemäßen Zuckerbelastungstest die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes. Das kann vorkommen hat man mir gesagt. Das betrifft gar nicht so wenige Schwangere habe ich gehört. Nach längerem Überlegen habe ich beschlossen meine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen niederzuschreiben.

Über Ablauf des Test an sich wurde ich nicht informiert, meine Frauenärztin überreichte mir eine Überweisung und ersuchte mich spätestens bis zum nächsten Mutter-Kind-Pass Untersuchungstermin die Ergebnisse vorlegen zu können. Also brachte ich in Erfahrung, wo ich den Test durführen kann, denn das Krankenhaus in meiner Heimatstart bietet diesen nicht mehr an, auch meine Hausärztin meinte, dass sie diesen Test nicht durchführen könne. Dank des Internets fand ich ein Labor und vereinbarte einen Termin. Dass ich 12 Stunden vor dem Test keine Nahrung zu mir nehmen und nur Wasser trinken darf wurde mir nicht mitgeteilt, ich wurde nicht einmal am Testtag gefragt, ob ich überhaupt nüchtern sei. Dann wurde zum ersten Mal Blut abgenommen und der dreistündige Test begann. Eine Betreuung während des Tests gab es nicht, ich saß in einem zugigen dreckigen Wartezimmer. Zum Glück hat mein Mann mich begleitet, mir ging es zwischendurch kreislauftechnisch sehr bescheiden. Nach dem Test hat man mich nach Hause geschickt, meine Ergebnisse erhielt ich noch am selben Tag per Mail. In einem *.pdf Dokument standen drei Zahlenwerte, die ich selbst frei interpretieren durfte. Nach Konsultation von Dr. Google stand also fest: Beim Zuckerbelastungstest bin ich durchgefallen, weil mein Eingangswert nicht im festgelegten Korridor gewesen ist. Daraufhin habe ich mich mit meiner Hausärztin in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, was das nun für mich und für mein Baby bedeutet.


Das Erstgespräch nach dem Test war unschön. Meine Ärztin teilte mir mit, dass ich Schwangerschaftsdiabetes habe, eine überaus gefährliche Krankheit, die zum Tod meines Babies führen würde, wenn ich nicht ab sofort einen strengen Diätplan einhalten und mein Leben komplett umstellen würde. Um zu überprüfen, dass ich auch tatsächlich Diät halte und meine Blutzuckerwerte im vorgegeben Korridor blieben, müsste ich selbsttätig 6 bis 8 Mal täglich Messungen durchführen und bei wöchentlichen Kontrollen ein Protokoll vorlegen. Als Präsent erhielt ich ein Blutzuckermessgerät, keine weitere Einschulung oder Erklärung. Zum Ende des Termins wies man mich nochmals auf die schwerwiegenden Folgen hin und ermahnte mich die Sache ja nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Eine Diätberatung, die mir eigentlich zustand, erhielt ich erst viel später.
Der Termin bei meiner Frauenärztin zwei Wochen später verlief ähnlich. Auch sie sprach nur davon wie schwerwiegend die Folgen sein könnten, wieder stand der Tod meiner Tochter im Zentrum des Gesprächs. Sogar während des Ultraschalls wurde ich wieder darauf aufmerksam gemacht, dass mein Baby sterben würde 'wenn ich nicht brav sein sollte'. Ich glaube ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen, wie es mir psychisch ging. Auf dem Ultraschallmonitor sah ich meine Tochter schmatzen und meine Ärztin betreute mich mit der Einfühlsamkeit einer Dampfwalze.

Die ersten Wochen nach der Diagnose waren furchtbar, der psychische Druck und die ständigen Kontrollen beim Arzt, bei denen jeder Wert ausserhalb des Korridors rot gekennzeichnet wurde, brachten mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit. Erst als meine behandelnde Ärztin erkannte, dass ich kurz vor dem Nervenzusammenbruch stand, ließ sie sich auf ein längeres Gespräch ein und überwies mich zur Diätberatung. Zu diesem Zeitpunkt stand aber bereits fest, dass nur die Diät allein nicht dazu führen würden, dass mein Morgenwert sich in die Toleranzgrenzen verweisen ließ. Man verordnete mir Langzeitinsulin, das ich mir selbst spritzen sollte. Dieses zeigt bis heute trotz stetig erhöhter Dosierung keine Wirkung, der besagte Morgenwert ist nach wie vor nicht im festgelegten Toleranzbereich sondern leicht erhöht. Meine Fragen, warum sich der Wert nicht verbesserte, obwohl ich eisern Diät hielt und Insulin spritze, wurden mit lapidaren Aussagen abgetan wie 'Die Medizin ist keine Wissenschaft wie die Mathematik, das müssen Sie zur Kenntnis nehmen!'.


Mein Leben hat sich komplett durch den Diabetes verändert. Ich esse nach einem vorgegeben Zeitrhythmus, nicht mehr, wenn ich Hunger habe. Die Speisen werden abgewogen, um sicherzustellen, dass ich nicht zu viel esse. Seit neun Wochen habe ich keine Nudeln, keinen Reis und kein herkömmliches Brot gegessen (eine Scheibe Knäckebrot pro Tag ist erlaubt). Auch Obst steht nicht mehr auf dem Speiseplan. Seit ich selbst herausgefunden habe, dass das Low Carb Prinzip sich für einen hormongesteuerten Diabetes am Besten eignet, lebe ich fast ausschließlich danach. Die Konsequenz daraus ist, dass ich bereits 12 Kilogramm Körpergewicht verloren habe. Dieser Verlust der Kilos wurde von den Ärzten bejubelt, meine Frauenärztin meinte sogar, dass ich vielleicht bis zur Geburt noch die 20 Kilo Marke knacken kann, wenn ich mich anstrenge.
Wo hingegen ich zu Beginn der Diabetes-Herausforderung bei solchen Aussagen ständig dachte, dass das ein böser Traum sein muss, weiß ich heute, dass das Thema Schwangerschaftsdiabetes in meinem Entbindungskrankenhaus ein Schwerpunktthema ist und ich daher so engmaschig kontrolliert werde. Das änderte aber dennoch nichts an der Tatsache, dass ich mich vor jedem Kontrolltermin fürchtete und Angst hatte, dass meine Tochter Schaden nehmen könnte.

Wer mir geholfen hat die Situation anzunehmen und mich auch gegen sehr abstruse Forderungen der Ärzte durchzusetzen war meine Hebamme. Sie zeigte von Beginn anVerständnis, gab mir hilfreiche Tipps und vermittelte mich zu einem Diabetologen, der mir nach qualvollen Wochen und zahlreichen schlaflosen Nächten erklärte, warum mein morgendlicher Blutzuckerwert sich nicht regulieren lässt. Diese Erklärung war für mich wissenschaftlich einleuchtend und nachvollziehbar. Der Diabetologe nahm mir auch die Angst, dass mein Kind sterben würde. Dank dieser Unterstützung kann ich jetzt besser mit allem umgehen, auch mit der Tatsache, dass meine Frauenärztin unbedingt einen Kaiserschnitt machen möchte, was ich nur dann in Erwägung ziehe, wenn Gefahr in Verzug ist. Ich habe sowohl bei meiner Frauenärztin, als auch bei meiner Hausärztin klargestellt, dass weder ich noch meine Tochter Versuchsobjekte sind, an denen experimentiert werden darf. Medzinisch notwendige Kontrollen und Untersuchungen bin ich gerne bereit zu machen, aber ich erwarte von den behandelten Ärzten Respekt und die Bereitschaft meine Fragen zu beantworten - und zwar alle. Meine Emanzipation wurde zuerst skeptisch, dann aber bewundernd zur Kenntnis genommen. Mittlerweile behandle ich das Thema Diabetes nur noch mit meiner Hausärztin, die Kontrollen sind weniger geworden und sie ist sehr zufrieden mit meinen Blutzuckerwerten. Der Morgenwert befindet sich nach wie vor nicht im Toleranzbereich, was aber scheinbar nicht mehr so schlimm gewertet wird, wie zu Beginn.

Obwohl mir meine behandelnde Ärztin gesagt hat, dass ich in der 35. Schwangerschaftswoche das Gröbste überstanden habe und ich vielleicht wieder normal essen darf, weil meine Plazenta die Hormonausschüttung drosselt, werde ich bis zur Geburt mit eiserner Disziplin sowohl an meinem Diätplan, als auch an den regelmässigen Untersuchungen festhalten. Es geht hier nicht um mich allein, sondern um mein Kind, für das ich als Mutter die Verantwortung habe. Ich habe nun noch 5 Wochen Schwangerschaft (maximal) vor mir, danach hoffe ich, dass mit dem Abgang der Plazenta sich alles wieder normalisiert. Drückt mir die Daumen!

Kommentare:

  1. Wow..! Das hört sich nach einer schwierigen Zeit für dich an. Ganz viel Respekt an dich, dass du das durchgestanden hast!!
    Ich wünsche dir, dass die nächsten 5 Wochen noch gut zu regeln sind für dich, und du deine kleine dann endlich glücklich und gesund in den Armen halten kannst.
    Ganz viel Glück!
    Lg
    Lina

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    1. nunja, eine ärztin sagte mir gleich, dass schwangerschaftsdiabetes eine zeit der prüfung für eine werdende mutter ist. genau das ist es auch. mittlerweile geht es aber halbwegs.
      danke für deine lieben worte, ich kann es auch kaum erwarten die kleine kröte endlich in meinen armen zu halten.

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  2. Ist das schrecklich wie sie dich behandelt haben!!! Was soll das denn sein, keine Erklärung, keine Beihilfe?!? Und sagen das deine Tochter stirbt, das geht gar nicht!!!!! Ich hoffe es geht dir jetzt besser und es ist sehr gut das deine Hebamme dir so geholfen hat! Eine Low Carb Diet ist ja geeignet für Diabetiker, vor allem wenn es hormonell ist, aber ich denke schon du dürftest (einige) Früchte essen...meine Ärztin sagte mir ich sollte zum Beispiel (nicht zu reife) Bananen essen, eine pro Tag. Äpfel sind nicht so gut für mich oder Früchte mit zu viel Zucker...aber es wird schon gehen!!!

    Nur eine Frage, ist es in Ordnung das du soviel Gewicht, während du schwanger bist, verlierst? Ich kenne mich da nicht aus (und will dir keine Angst machen!!!) und das interessiert mich...

    Lg, Rosie
    Rosie's Life

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    1. mittlerweile weiß ich, dass beerenfrüchte (eine handvoll) erlaubt sind. von bananen wurde mir explizit abgeraten. ich denke, da sagt auch jeder arzt etwas anderes. gestern habe ich eine handvoll himbeeren gegessen und das war okay. allerdings muss ich zugeben, dass ich schon gerne einen apfel essen würde ;-)

      die gewichtsabnahme hat mich auch beunruhigt, weil es ja eigentlich in der schwangerschaft eher so ist, dass man zunimmt. die ärzte meinen aber, dass die gewichtsreduktion gut ist. das baby wächst und gedeiht, sie legt stetig an gewicht zu, also mache ich mir da keine gedanken. schlimm wäre es, wenn die kleine nicht alles bekommen würde, was sie zum wachsen braucht.
      mach dir keine sorgen, angst macht mir so schnell keiner mehr nach dem was ich da erlebt habe ;-)

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    2. Ja, jeder Arzt sagt was anderes, und Diabetes in der Schwangerschaft ist ja anders als Insulin Resistenz (was ich habe), bei mir sollen Bananen gut sein.. Äpfel liebe ich, kann mir nicht vorstellen ohne zu leben..

      Gut, ich habe ja nur gefragt weil ich auch immer gehört habe man soll ja nur zunehmen in der Schwangerschaft, aber wenn es dein Baby gut geht, dann ist ja natürlich alles in Ordnung! =D

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    3. schwangerschaftsdiabetes ist deswegen etwas anders, als herkömmlicher diabetes, weil die probaten mittel der medizin (diät/insulin) nicht greifen. das liegt an den hormonen, die ausgeschüttet werden.
      ich konnte mir auch nicht vorstellen auf obst (vor allem äpfel) zu verzichten, es geht aber alles, wenn man willensstark und diszipliniert ist. und ich sage mir immer wieder vor: 'noch 5 wochen...!'

      deine frage bezüglich des gewichts ist vollkommen in ordnung gewesen, die haben sehr viele freundinnen bzw auch familienmitglieder gestellt. stell dir das so vor: das baby wird immer mehr und ich immer weniger. ;-)

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  3. oh mann :( das ist alles wirklich unschön ... leider habe ich auch sehr oft schon in meinem leben die erfahrung gemacht, dass ärzte ihren beruf als eine art "handwerk" betrachten - es ist, so scheint es oft, nicht der mensch und sein schicksal, welches sie betrachten, sondern der "krankheitsfokus" ... ich kann mir nichtmal annähernd vorstellen, was du durchgemacht hast, bzw welchen ängsten du dich tagtäglich stellst :(
    ich bewundere deine disziplin und ich mir mir ganz sicher dass du das durchstehen wirst - auch mit der hilfe von merlin <3

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    1. einfühlungsvermögen war bei meinen ärzten leider vollkommen zu vermissen. teilweise bin ich mir (vielleicht auch wegen des schwerpunkts in meinem krankenhaus) wie ein versuchsobjekt vorgekommen, das hat mir gar nicht getaugt. ich habe aber gelernt, dass man als patient auch rechte hat und sich nicht alles gefallen lassen muss. das die krankheit ernstzunehmen ist, ist klar, aber etwas mehr menschlichkeit hätte nicht geschadet.

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  4. Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du es mit solchen unsensiblen Menschen zu tun hast, in dieser eigentlich so schönen Zeit.
    Ich habe den Test in meiner letzten Schwangerschaft 2011 gemacht, in meiner Schwangerschaft zuvor 2003 war das gar kein Thema und wurde auch nicht untersucht. Zum Glück kam nichts bei raus, aber ich kann sehr gut nachempfinden wie man sich mit Aussagen zum möglichen Tod eines Kindes fühlt.
    In einer Zeit in der man eh so oft Angst hat und schon nervös wird, wenn das Kind mal nicht stupst.
    Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt und dass Du danach wieder gesund bist
    Liebe Grüße Martina

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    1. ich wünsche es echt niemandem, dass er mit so einer diagnose dermassen alleingelassen wird, wie ich das wurde. gerade in der schwangerschaft ist man ja besonders sensibel, weil es ja nicht nur um einen selbst, sondern auch um das (ungeborene) kind geht.
      super, dass dir das erspart geblieben ist! ich drücke auch immer allen meinen freundinnen/bekannten die daumen, wenn sie zum zuckerbelastungstest antreten.
      die statistik sagt, dass nach der geburt alles wieder normal sein soll, weil die plazenta ja die schuldige an der ganzen misere ist. wir werden sehen. ich hoffe natürlich auch, dass sich alles wieder einpendelt.

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  5. Och gott das scheint ja der Horror wie du behandelst wurdest... Ich hätte glaub ich auch einen Nervenzusammenbruch gehabt. Zum Glück hast du eine Hebamme welche dir ein wenig die Angst nehmen konnte... Ich hätte warscheinlich sogar über einen Frauenarztwechsel nachgedacht, so herzlos wie deine scheint... Wünsche dir für die bevorstehende Geburt alles guet und Drück dir die Daumen das alles so abläuft wie du es dir wünschst...

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    1. mir gings in der ersten zeit wirklich sehr schlecht. mittlerweile bin ich aber an der herausforderung gewachsen und kann sogar sagen, dass ich für mich was positives draus ziehen kann. nämlich sich nicht einfach von den ärzten so behandeln lassen.
      ein frauenarztwechsel stand für mich ausser frage, da meine ärztin im krankenhaus auch die entbindung machen wird und mir eine kontinuierliche betreuung sehr wichtig ist. den diabetes bespreche ich nur noch mit meiner hausärztin, da hat die frauenärztin nichts mehr mitzureden.
      danke dir für die guten wünsche, nach der zeit kann mich die geburt auch nicht mehr umhauen.

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  6. Ich bin so wütend für Dich. So eine Behandlung und so einen Bullshit zu erzählen... eigentlich sollte man solche Stümper melden.

    Ich hatte ja den allergleichen Fall. Schwangerschaftsdiabetes mit zu hohem Nüchternzucker, Langzeitinsulin und dank eiserner Disziplin musste ich nie zum Essen spritzen. Auch mir hat man Angst gemacht.
    Das Piratenkind kam dann termingerecht mit 2810 Gramm und kerngesund ohne Kaiserschnitt zur Welt. Natürlich muss man nach der Diagnose den Hintern hochkriegen und an seinen schlechten Gewohnheiten arbeiten... aber die Ärzte sollten auch bei den Fakten bleiben und werdende Mütter nicht immer gleich in Panik versetzen.

    Ich hoffe Du hast noch eine einigermaßen ruhige Restschwangerschaft und ich wünsche Dir natürlich eine wundervolle, komplikationslose Geburt!

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    1. wütend war ich auch einige zeit lang - und das nicht zu knapp!
      deine schilderung zeigt, dass die ganze panikmache vollkommen unnötig ist. natürlich ist man als mutter diszipliniert, natürlich macht man alles was die ärzte sagen. aber ein wenig mitgefühl oder verständnis wäre nicht zu viel gewesen.
      nach der geburt werde ich auch was an meinen essgewohnheiten ändern, obwohl ich wahrscheinlich nicht mehr komplett low carb leben werde.
      danke, ich hoffe auch, dass bei der geburt alles gutgeht.

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    2. Wollte nur kurz nachschieben, dass Du das schon alles richtig machst. Mutterinstinkt heißt ja nicht umsonst so.

      Ich lebe tatsächlich seit der Schwangerschaft komplett LCHF und fühl mich damit super (und die Abnahme ist natürlich auch nicht zu verachten :D) Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden wie er sich wohlfühlt.

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  7. Tut mir wirklich leid, dass du dich mit solchen Ärzten rumschlagen musst.
    Ich weiß, dass ich mir sofort eine neue Frauenärztin gesucht hätte.
    Ich drück dir und deiner kleinen Maus die Daumen, dass alles gut wird.
    Du bist die erste von der ich lese, dass sie in der Schwangerschaft abgenommen hat :) Glückwunsch dazu.
    Liebe Grüße
    Nancy

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    1. obwohl ich natürlich über die gewichtsabnahme froh bin, hätte ich mir andere umstände für die abnahme gewünscht. mir ist es wichtig, dass trotz allem die kleine maus gesund ist und fleissig wächst.

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  8. Genau so behandelt mich mein ehemaliger Nuclearmediziner auch. Wie ein dummes Objekt, das keine Fragen zu stellen hat. Ich habe dem Mann den Rücken gekehrt. Wundert mich, dass er mir nicht schon ungefragt strahlendes Iod spritzte...

    Danke, dass du diese Erfahrungen mit uns teilst, das war sehr interessant zu lesen! Und ein Ansporn, auch weiterhin bei blöden Ärzten auf den Tisch zu hauen. Ich wünsche dir und deiner Tochter alles alles Gute!

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    1. es ist bei allen medizinischen notwendigkeiten wichtig den menschen/patienten zu sehen und nicht nur ein stück fleisch oder ein objekt.
      es tut mir sehr leid, dass du eine ähnliche erfahrung mit einem arzt machen musstest.

      ich bin an das thema ärztliche behandlung viel zu blauäugig herangegangen und hätte schon viel früher auf den tisch hauen sollen. da ich aber keine expertin bin, habe ich das anfangs unterlassen. mittlerweile wissen die ärzte schon, was sache ist und erklären mir auch alles, was ich wissen will. wie gesagt, es sind max. noch 5 wochen, dann ist das hoffentlich vorbei.

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  9. Wow, da fehlen einem ja echt die Worte... so viel Unverschämtheit und Beratungslosigkeit seitens der Ärzte ist ja echt eine riesengroße. dreiste Frechheit.
    Ich habe (auch ohne jemals schwanger gewesen zu sein oder Diabetes zu haben ;)) leider auch schon so manchen dreisten Arzt erlebt und kann nur bestätigen, was andere ja auch schon geschrieben haben: da wäre ich sicher nicht mehr hingegangen und/oder hätte denen mal gehörigt die Meinung gesagt und mehr Informationen eingefordert. Mir wurde auch schon oft genug gesagt ich bilde mir meine Beschwerden nur ein (Klar, ich wache nachts auf weil ich solche Bauchkrämpfe habe, aber das bilde ich mir ja nur ein!) oder ich solle halt 3 Abführmittel am Tag nehmen, aber meinen Ursprungsverdacht der Lebensmittelunverträglichkeiten hat niemand ernst genommen - bis ich dann nach 8 Jahren und einer zusätzlichen, anderen Diagnose, die "möglicherweise damit in Verbindung stehen könnte" mal auf den Tisch gehauen und die Test endgültig verlangt habe. Und siehe da: Fruktosemalabsorption. Obwohl Unverträglichkeiten "bei den Symptomen ja vollkommen ausgeschlossen sind". Hätte man mir das nicht bei den ersten Problemen über 8 Jahre früher sagen können? Tja, und die folgende Ernährungsberatung (immerhin) hat mir auch nicht wirklich weiter geholfen, aber eine Schwangere derart mit ihren Sorgen allein zu lassen und ihr gleichzeitig auch noch Angst um ihr Baby zu machen... das ist echt eine bodenlose Frechheit. Und da sagt man, Schwangere sollen sich nicht unnötig aufregen... ich denke, mit einer entsprechenden Beratung und der Beruhigung, dass nichts passiert, wenn du dich an die entsprechenden Regeln hälst, wäre da weniger Aufregung entstanden.
    Wirklich schade, dass man heutzutage anscheinend immer auch selbst ein Auge auf alles haben und sich selbst informieren und Dinge einfordern muss.

    Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute und eine möglichst entspannte Restschwangerschaft!

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    1. bei unverträglichkeiten tappen ja viele medizinier nach wie vor noch vollkommen im dunklen. meine lactoseintoleranz wurde auch erst nach 2 jahren leiden dann bestätigt.
      wie geht es dir denn jetzt mit deiner unverträglichkeit?

      mir wurde zusätzlich zur panikmache auch gesagt 'ich solle jetzt ja nicht ausflippen, sonst bekomme ich zu 100% ein schreibaby'. da war bei mir dann das maß aber voll. ich erwarte mir nicht, dass mich jemand streichelt und sagt es wird alles wieder gut, aber eine anständige aufklärung mit etwas feingefühl hätten mehr gebracht, als den blödsinn, der mir geboten wurde. ich habe gelernt alles selbst zu hinterfragen und mich selbst zu informieren, sonst ist man echt aufgeschmissen.

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    2. Unverträglichkeiten sind auch schwierig herauszufinden. Die Symptome ähneln sich bei vielen Unverträglichkeiten auch stark. Aber 8 Jahre sind schon lang!
      Bei mir hat es 4 Monate gedauert, ab dem Zeitpunkt zu dem ich zum ersten Mal meinem Hausarzt davon erzählt habe. Er war mehr so auf dem Trip, daß ich es einfach über eine Weile testen müsse, ob ich Laktoseintolerant bin. Einen Test könnten dann nach einer Testphase machen. Hat mir alles zu lang gedauert und ich hatte die Probleme trotz laktosefreier Ernährung. Ich bin dann zu meiner Allergologin, die erzählte mir auch etwas von Ernährungstagebuch führen. Ich erklärte ihr, daß ich die Testphase schon durch habe und verlangte von ihr den Test bezüglich einer Milcheiweißallergie. Sie hat dann schließlich eingewilligt. Ich ließ also den zugehörigen Hauttest machen, der, wie erwartet, negativ ausfiel. Da per Definition die Allergie nur diagnostiziert weren darf, wenn der Hauttest positiv ausfällt, wollte sie da schon alles abblasen. Ich bestand aber auf der Blutentnahme. Zwei Wochen später nahm sich die Ärztin die Zeit sich bei mir zu entschuldigen und händigte mir die Testergebnisse aus. Sie erklärte mir auch, daß sie in der Fachliteratur nachgelesen hätte und man in Einigen Fällen auch die Diagnose stellt, wenn nur die Blutergebnisse positiv sind. Sie erklärte mir auch welche Kreuzallergiene eventuell auftreten könnten und daß ich das leider ausprobieren müsse. Ich bin froh, daß ich Gewissheit habe und nicht weiter als Psycho hingestellt und belächelt werde. Naja und die Reaktion meiner Ärztin fand ich ehrlich und fühle mich weiterhin gut aufgehoben. Gibt also auch nette Ärzte. :)
      Lg

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    3. Ja, ich fürchte es leider auch. Dabei hab ich wirklich relativ früh gefragt, ob es denn nicht eine Unverträglichkeit sein könnte, aber das wurde immer abgeblockt und gar nicht erst untersucht.
      Seit ich davon weiß geht es mir soo viel besser! Klar, es ist oft hart auf Süßigkeiten und viel Obst und Gemüse zu verzichten, insbesondere in der Anfangszeit oder wenn alle um einen rum Eis schlecken oder so, aber ich hab schon nach ein paar Tagen gemerkt, wie unglaublich viel besser es mir ging, obwohl da noch viel Optimierungspotenzial war. Insofern mag es zwar hart sein und Disziplin erfordern, aber ich weiß halt auch einfach wofür ich es tue und wie dreckig es mir geht, wenn ich über die Stränge schlage (was ja leider bei Zucker und Obst/Gemüse nur zu schnell passiert, das ist ja quasi überall drin). Aber diese Ungewissheit davor war einfach furchtbar, jeden Tag höllische Schmerzen und nicht zu wissen, woher sie kommen - und dann eben ggf. von den Ärzten auch noch nicht Ernst genommen zu werden.

      @Lyndywyn:
      Klar ähneln sich die Symptome bei Unverträglichkeiten, aber wenn man einen Verdacht hat sind die Tests an sich bei den meisten eigentlich nicht so schwierig, inbesondere wenn man vorher vielleicht mit Selbstversuchen und Ernährungstagebüchern eingrenzt. Für den H2-Atemtest, der bei Laktose, Fruktose etc. gemacht wird, muss man lediglich nüchtern und ohne Zähne putzen eine entsprechende Lösung trinken und in bestimmten Zeitabständen in eine Spritze atmen, aus der die H2-Konzentration gemessen wird, und sich ggf. in den Finger pieksen lassen. Das ist finde ich kein so umständliches oder teures Unterfangen, dass man es nicht mal machen könnte, und wenn man halt notfalls mehrere Dinge testen muss.
      Aber nicht mal das wollten die Ärzte machen, sondern waren immer der Meinung, dass Unverträglichkeiten gänzlich ausgeschlossen seien (obwohl sie es ja nicht getestet hatten), allein aufgrund der Tatsache, dass ich Verstopfung statt Durchfall hatte - was aber im Nachhinein betrachtet in Kombi mit meiner Schilddrüsenunterfunktion sogar ein recht häufiges Symptom zu sein scheint (Internet zufolge, der Arzt mailte nur "H2-Atemtest auf Fruktose in der Tat überraschend auffällig", nachdem er mir zuvor selbstgefällig versprochen hatte, das da sicher nichts bei rumkommen werde). Ich habe ja auch nichts dagegen, erst Ernährungstagebücher zu führen und selbst zu testen, das hab ich oft genug gemacht, aber ich wurde halt einfach trotzdem nie ernst genommen und wusste vermutlich auch lange genug einfach nicht, dass es sowas wie Fruktosemalabsorption überhaupt gibt, deshalb konnte ich natürlich auch ein Auslassen nicht testen. (Und ich habe immer gerne und viel Obst und Gemüse gegessen, .) Im Endeffekt finde ich es halt schade/falsch, dass man anscheinend doch immer alles selbst verlangen, recherchieren und sich ggf. auch noch gegen unwillige Ärzte durchsetzen muss, wie du ja auch. Hätte ich nicht irgendwann mal durch Zufall im Netz von FM gelesen und mich schlussendlich bei den Ärzten durchgesetzt hätte ich die Probleme immer noch, und vermutlich sogar noch mehr. (Sie meinten nämlich meine Beschwerden kämen womöglich davon, dass mein Dickdarm zu lang ist, das solle ich operieren lassen, aber man wisse natürlich nicht, ob die Schmerzen davon besser würden. Da die OP aber studienbedingt erst im Folgejahr möglich war solle ich doch bis dahin testweise mal Antidepressiva nehmen, die könnten ja gaaanz vielleicht auch gegen die Schmerzen helfen und ich hätte wenigstens alles probiert bevor ich mich unter's Messer lege. Das war dann der Punkt, an dem ich sagte ich habe nicht alles probiert solange die Unverträglichkeiten nicht wenigstens definitiv ausgeschlossen sind. Spätestens da kann ich mich aber doch nur noch wundern, dass lieber Psychopharmaka verschrieben werden als ein paar simple Unverträglichkeitstest zu machen, oder?)

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  10. Ich drück dir ganze fest die Daumen, du Arme, DU SCHAFFST DAS!!!!!! LG Babsi

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    1. danke, es sind nur mehr maximal 5 wochen, das ist zu schaffen.

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  11. Puh, das ist eine harte Geschichte.
    Ich bin selber schwanger (28. SSW) und habe Schwangerschaftsdiabetes. Meine Betreuung (wie schon in der ersten Schwangerschaft) ist eine ganz andere. Ich habe alle 2 Wochen einen Termin beim Diabetologen (wo auch der Test gemacht wurde), anfangs auch noch bei der Ernährungsberatung.
    Was mich wundert sind die wenigen Kohlehydrate auf deinem Speiseplan. Ich wurde mehrmals darauf hingewiesen, dass ich nicht hungern soll und auch nicht auf KH verzichten soll. Nur eben darauf achten, dass es die guten KH sind (also Volkorn z.B.).
    Ich komme mit dem Langzeitinsulin gut zurecht, mein Nüchternwert wurde dadurch besser, muss aber mit fortschreiten der Schwangerschaft immer wieder erhöhen. Ich spritze auch zu den Mahlzeiten (dieses ständige auf die Uhr sehen nervt mich auch tierisch).

    Ich möchte dich natürlich nicht verunsichern, mich wundern nur diese Unterschiede.
    Und das ständig darüber gesprochen wird, dass das Kind stirbt 'wenn man nicht brav ist', also dazu fällt mir gar nichts mehr ein. Traurig, dass einem da so Angst gemacht wird :-(

    LG
    Faye

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    1. schön zu lesen, dass das bei dir anders abläuft. einmal in zwei wochen gehe ich auch zur kontrolle. da werden aber nur meine blutzuckerwerte im tagebuch angeschaut und meine abendliche langzeitinsulindosis erhöht. da meine werte zum glück bis auf den morgenwert passen (der will und will nicht unter die 92 sinken), ist die ärztin auch zufrieden.
      anfangs wurde mir auch gesagt ich soll keinesfalls hungern und 'gute KH' essen. das hat leider nicht den gewünschten erfolg gebracht (es geht bei mir immer um den morgenwert). danach bin ich nach absprache mit der ärztin auf lowcarb umgestiegen. mir wurde auch dringend eine gewichtsreduktion nahegelegt. auch nach der schwangerschaft soll ich weiter abnehmen bis ich das idealgewicht für meine größe erreicht habe, um ein diabetesrisiko in der zukunft zu minimieren.

      die unterschiede bei vielen anderen schwangeren, die ebenfalls an diabetes erkrankt sind, verunsichern mich nicht (mehr). sie zeigen deutlich, dass es von der betreuung und der meinung der behandelnden ärzten abhängt, was verordnet wird. ich halte mich an das, was ich mir meiner ärztin ausgemacht habe und hoffe, dass ich meinem kind damit was gutes tue.

      ich wünsche dir alles gute für deine restliche schwangerschaft!

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    2. Leider bringt die Ernährung beim Nüchternwert keine Veränderung. Da kann man tatsächlich ja nur mit dem Langzeitinsulin etwas tun.
      Von Lowcarb hat mir meine Ernährungsberaterin abgeraten (da ging es um Eiweißbrötchen, die ich gern gegessen habe). Ich habe auch eine bestimmte Anzahl an Broteinheiten bekommen, die ich über den Tag verteilt essen soll.

      Ich habe auch schon von anderen schwangeren gehört, die einen anderen Wert nach dem Essen haben sollen und auch zu einem anderen Zeitpunkt messen, als ich (also nach dem ersten Bissen, ich messe 1 Stunde nach dem letzten Bissen), aber ich halt mich da, so wie du, an die Answeisungen des Arztes. Ich wurde schon in der ersten Schwangerschaft gut betreut und fühle mich auch jetzt gut aufgehoben.
      Ich denke, das ist wichtig. Und, wenn es nicht immer leicht fällt, nicht auf andere hören oder googlen.
      Ich wollte dich auch auf keinen Fall verunsichers, war nur verwundert, wie unterschiedlich das gehandhabt wird.

      Wir werden unsere Mädels schon schaukeln, hmm?

      LG
      Faye

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    3. da hast du leider recht. bei mir bringt auch das langzeitinsulin nichts. das liegt an meiner leber.

      ach ja ... wann wird gemessen? da habe ich auch schon unterschiedlichstes gehört. ich messe wie du eine stunde nach dem letzten bissen. da kommt der handywecker immer zum einsatz. ;-)
      wie du wundere ich mich auch nur mehr über die unterschiede, die es da gibt. sonst habe ich eher den zustand der akzeptanz erreicht. es ist jetzt halt so wie es ist.
      ich bin davon überzeugt, dass wir zwei kerngesunde bildschöne mädels auf die welt bringen werden.

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  12. Liebe Lilly - das ist ja mal eine üble Behandlung gewesen *grrhhh*
    Was mich noch interessieren würde: ist das Dein wunderschöner Babybauch auf dem Bild?
    Und: Was hat der Diabetologe erklärt bzw. warum ist der Nüchternzuckerwert zu hoch?
    Ich vermute, Du kannst mit der Erklärung vielen in Panik versetzten Schwangeren helfen...

    Ganz liebe Grüße
    und alles Gute Euch für die Geburt!!!
    prinzessin_paprika

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    1. meinen babybauch mache ich nicht öffentlich, er ist auch etwas kleiner, als der auf dem foto.
      der diabetologe hat gesagt, dass meine leber über nacht durch die hormone mehr zucker ausschüttet, als normal wäre und es daher zu dem erhöhten morgenwert kommt. klingt einleuchtend - viel besser als 'das ist halt so, nehmen sie es zur kenntnis!'.
      der schwangerschaftsdiabetes ist im gegensatz zum herkömmlichen diabetes eine rein hormongesteuerte angelegenheit, die nicht so einfach mit den probaten mitteln (insulin, BE rechnen) therapiert werden kann. man weiß nicht genau wann wie viele hormone freigesetzt werden und das ist auch von frau zu frau verschieden.
      eine medizinische erklärung traue ich mir aber nicht zu, weil ich aus einem komplett anderen fachgebiet komme. wenn jemand an schwangerschaftsdiabetes erkrankt ist, würde ich immer dazu raten eine gute diätberatung und ärztliche unterstützung in anspruch zu nehmen. im alleingang sollte man da nix unternehmen, das kann fix gefährlich werden.

      ich freue mich schon sehr auf die geburt und dass ich dann die kleine kröte endlich in den armen halten kann. dia ufregung der schwangerschaft hat sie ja gut weggesteckt die kleine - ist hart im nehmen, wie die mama ;-)

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    2. Ach herrje... Das klingt richtig furchtbar. Daß Du solche Erfahrungen mit den Ärzten machst, ärgert mich. Man darf als Arzt natürlich mal einen schlechten Tag haben, aber wenn das immer so ist, würde ich da nicht mehr hingehen. Mich hat vor ein paar Jahren ein Dermatologe bei mehreren Terminen derartig von oben herab behandelt, daß ich erst mal zu baff war und dann nochmal hin bin um ihm meine Meinung zu sagen. Ich habe ihm auch gesagt, daß ich in Zukunft nicht mehr zu ihm komme und auch weitersagen werde, wie er sich verhält. Ich war so sauer!
      Inzwischen habe ich eigentlich nur noch nette Ärzte.
      Ich drücke Dir die Daumen, daß sich nach der Entbindung alles wieder normalisiert!
      Liebe Grüße!

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    3. also nachdem ich dann den mund aufgemacht und mich gewehrt habe, wurde es auch besser mit den ärzten. meine hausärztin ist mittlerweile sehr verständnisvoll und berät mich auch bezüglich schmerzlinderung während der geburt. bei der frauenärztin bin ich mir nicht sicher, ob ich sie behalten werde. das vertrauen ist arg in mitleidenschaft gezogen worden durch die unschöne sache.
      danke, ich bin zuversichtlich, dass nach der geburt alles wieder normal werden wird.

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  13. Krasser Scheiss o_O
    Ich wusste bis eben gar nicht, dass es Diabetes aufgrund einer Schwangerschaft gibt. Ich würd genauso wie du, einen festen Essensplan machen, aber der Verzicht auf Brot und Nudeln würde mir extrem schwer fallen. Nun, was sein muss, muss sein... Ich find es gut, dass du letztlich doch einen Arzt gefunden hast, der Ahnung hat und dass du den anderen Ärzten klar gemacht hast, dass sie nicht so wage und falsche Aussagen machen sollen, um dir Angst einzujagen. Schlimm so was! Da könnt ich vor Wut platzen!
    Ich hoffe, dass es deiner Tochter gut geht und dass sie heil zur Welt kommt. :)

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    1. also bis jetzt entwickelt sich die kleine wunderbar, bei meinen doch recht engmaschigen kontrollen sind die ärzte sehr zufrieden. das freut mich natürlich sehr, weil ich sehe, dass sich die schinderei auszahlt ;-)
      nach der schwangerschaft werde ich wieder KH in meinen speiseplan inkludieren, aber eben darauf achten, dass ich es nicht übertreibe.

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  14. Da ist echt arg, wie du behandelt wurdest! Als Patient muss man sich wirklich oft auf die Füße stellen, und auf Information bestehen!

    Ich kenn ja auch die andere Seite und als Arzt ist es halt auch oft schwierig, weil man sich ja auskennt. Man kann sich dann manchmal gar nicht vorstellen, welche Fragen und Gefühle beim Patienten aufkommen. Und wenn man dann im Stress ist, weil man weiß, dass vor der Tür noch 20 weitere Patienten sitzen, fällt einem das Einfühlungsvermögen natürlich noch schwerer. Ich stell mir dann immer vor, der Patient wäre ein Angehöriger von mir, und egal wie schlecht gelaunt und gestresst ich bin, versuch ich seine Anliegen ernst zu nehmen.

    Auf der Gyn (nicht in Wrn) hab ich aber auch teilweise arge Sachen erlebt. Da war eine Patientin, die im Gespräch erwähnt hat, dass sie Schwangerschaftsdiabetes hat und ich hab sie gefragt, ob sie Diät halten muss und sie wusste gar nicht, was das bedeutet, weder von Risiken, Diät, Zuckermessen. Ich hab ihr dann gesagt, sie soll unbedingt zum Hausarzt/Gyn gehen und auf einer Aufklärung bestehen! Eine andere Patientin war nur zum Ultraschall da (mit einem externen Gyn) und während er sie schallt, erzählt er mir, wie früher, bevor der GDM gescreent wurde, so viele Babys tot zur Welt gekommen sind! Vor der Patientin! Einfühlungsvermögen, hallo?!? Aber keine Angst, durch die Diagnose, Kontrollen und die Möglichkeit eines geplanten Kaiserschnitts kommt das bei uns praktisch nicht mehr vor.

    Auf jeden Fall wünsch ich dir für die letzten paar Wochen noch viel Durchhaltungsvermögen und alles Gute für die Geburt (sei es "normal" oder per Kaiserschnitt)!

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    1. in wiener neustadt ist das thema GDM ja schwerpunkt und meine hausärztin arbeitet ja auch im KH und ist in dem GDM team dabei. mittlerweile bin ich ja auch gut 'eingestellt' und kenne mich jetzt auch aus bzw. bekomme infos, wenn ich sie will. zu beginn war das halt alles schwierig, weil ich das gefühlt hatte nicht richtig betreut zu werden.

      ich habe verständnis, dass das gesundheitssystem ärzte dazu zwingt immer auf die uhr zu schauen und da kann es schonmal vorkommen, dass das einfühlungsvermögen nicht so da ist, wie wenn man mehr zeit hat. vor allem in einem landeskrankenhaus, wo viele patienten behandelt werden, muss man schauen, dass man alle fertig bekommt.
      vielleicht habe ich mir auch etwas zu viel erwartet und hätte gleich zu einem privaten arzt gehen sollen.

      in meinem geburtsvorbereitungskurs haben auch noch andere mädels GDM, die wurden nicht auf diät gesetzt und bei der einen ist es jetzt so, dass sie ein 'zuckerbaby' hat. dast tut mir total leid für sie! ich mache mir keine sorgen, durch die diät, das insulin und die gute betreuung durch meine hausärztin wird die kleine kröte sicher gesund zur welt kommen. egal ob ich sie jetzt spontan oder mit kaiserschnitt bekomme. ich mache das, was für das baby am besten ist.

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